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Scherenschnittkino & Vortrag mit Jörg Herrmann

Mit Papier und Schere erschafft Klausjörg Herrmann ganze Traumwelten. Seine Kunst sind Schattenfilme.

Als wohl letzter auf der Welt praktiziert Herrmann (* 8. Juni 1941 in Dresden) den klassischen Silhouettentrick. Diese Kunst erlernte er von Bruno J. Böttge, einem anerkannten Meister des Silhouettenfilms und Mitbegründer des DEFA-Studios für Trickfilme. Mit Böttge teilte sich Herrmann das Arbeitszimmer bei der DEFA. Nach seinem Tod, 1981, wandte sich Herrmann dem Silhouettenfilm zu und trat damit auch in das Erbe seiner Erfinderin Lotte Reiniger - der Silhouettenfilm ist der bislang einzige deutsche Beitrag zur Trickfilmkunst. 

Herrmanns Verbindung der manuellen Silhouettenanimation mit den digitalen Gestaltungsmöglichkeiten erschloss der traditionsreichen deutschen Gestaltungsweise neue Wirkungsmöglichkeiten. 2011 produzierte Dr. Herrmann den einzigartige Kino-Silhouettenfilm für die sorbische Domowina: "Der siebente Rabe", eine Neuerzählung der Krabat-Sage. Damit schuf er den mit 70 Minuten längsten Silhouettenfilm aller Zeiten. 108.000 Einzelphasen wurden digital fotografiert und über ein aufwendiges Compositing mit Hintergründen und Effekten zu Filmszenen geformt.

Seien Sie dabei, wenn Jörg Herrmann Ihnen an diesem Abend Spannendes über den Scherenschnittfilm für die Darstellung von Sagen und Legenden erzählt und Ihnen eine Auswahl seiner schönsten Schattenfilme zeigt.

Beginn

  • 20:30 Uhr

Ort

  • Schmilk'sche Mühle

Preise

Winterdorf- Gäste Außer-Haus Gäste
gratis 15,00 €

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